Die dort positionierten Raumkörper bewegen sich analog mit der Erddrehung und scheinen immer über dem gleichen Punkt auf der Erde zu "stehen". Dies ist die Grundlage dafür, daß es möglich ist, mit einer festeingestellten Bodenantenne die Abstrahlung des Satelliten zu empfangen.

Je nach Standort des Satelliten auf dieser Umlaufbahn, also zum Beispiel ASTRA auf 19,2° Ost, und dem Standort der Satellitenantenne in Bezug auf westliche/östliche und auf nördliche/südliche Richtung ergeben sich zwei Werte, die für die Ausrichtung der Satellitenantenne auf den gewünschten Satelliten wichtig sind, der "Azimutwinkel" und der "Elevationswinkel".
Azimut ist der Winkel für die horizontale Ausrichtung des Spiegels. Der Winkel wird in Grad angegeben. Norden = 0 Grad, Süden = 180 Grad.
Elevation ist der Erhebungswinkel und wird ebenfalls in Grad ausgedrückt. Es handelt sich um den Winkel, um den die Antenne in Bezug auf den theoretischen Horizont "gekippt" werden muß, um sie genau auf den gewünschten Satelliten auszurichten.
Anhand der Grafik können Sie deutlich erkennen, daß Parabolschüsseln für Satellitenempfang auch in der Nähe des Hauses (z.B. im Garten, etc.) installiert werden können und nur in den seltensten Fällen eine Installation auf dem Hausdach notwendig ist. Selbst wenn die Parabolantenne nicht im Garten installiert werden kann, weil dort keine freie Sicht zu den gewünschten Satelliten gewährleistet ist, empfiehlt es sich zu überprüfen, ob durch Verwendung einer Wandhalterung die Parabolschüssel an der Haus- oder Garagenwand befestigt werden kann.

Dies vereinfacht zum einen die Installation und gewährleistet zum anderen, daß die Parabolschüssel leicht zugänglich ist. Die untenstehende Grafik verdeutlicht die hervorragende Position der Hauptsatelliten für den Satelliten-TV-Direktempfang, nämlich ASTRA und EUTELSAT.
Die Orbitpositionen dieser Satelliten bieten supergünstige Elevationswinkel für den Empfang in der Bundesrepublik Deutschland. So beträgt der Elevationswinkel zum Beispiel für ASTRA auf der Position 19,2° Ost zwischen ca. 28° (Norden) und ca. 35° (Süden) innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, und so reichen oft bereits wenige Meter Abstand zwischen Parabolantenne und einem Hindernis, um die "freie Sicht" zu diesem Satelliten zu gewährleisten.
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